Leserbriefe

Tübingen, Dezember 2018

 

Leserbrief zum Thema Fahrrad-/Fußgängerbrücke

 

 

Wenn für Fußgänger bereits eine gute Wegeverbindung zwischen Südstadt, Derendingen, Behördenviertel und Derendinger Allee - wie von den Grünen dargestellt - besteht, dann drängt sich natürlich die Frage auf, wofür dann eine so teure Brücke?

Was für Fußgänger recht ist - wäre doch auch für Radfahrer geeignet? Oder ist es vielmehr so, dass zwischen den beiden Gebieten etwas Trennendes liegt - nämlich Eisenbahnschienen und die Europastraße.

Diese zu überwinden macht Mühe und ist schwierig. Daher ist eine gute, sichere Anbindung - eine Brücke sinnvoll. Aber eben nicht nur für Radfahrer sondern auch für Fußgänger - wie von der CDU gefordert.

Gerade für Menschen mit Behinderung - Rollstuhlfahrer, Menschen, die auf einen Rollator angewiesen sind – oder einfach Familien mit Kinderwagen hätten sich über Wegverbindungen ohne Hindernisse gefreut.

Wenn etwas Neues, Attraktives entsteht, wird es auch von denen genutzt werden, die sich bisher auf andere Weise beholfen haben (Auto, Bus). Es gibt viele Bewohner und Mitarbeiter/innen aus den Behörden, die nicht Radfahren können oder wollen - weil zu gefährlich (Raser!!) – die sich aber gerne bewegen wollen oder ihr Rad ein Stück schieben müssen.

Wenn erst der Saiben bebaut ist, würde dieser Übergang bestimmt noch intensiver genutzt werden. Von einer 6 m breiten Brücke hätten viele Bürger partizipieren können und nicht wieder nur die Radfahrer.

Es wäre eine Entscheidung für die Zukunft gewesen. Die CDU wird nicht locker lassen -  noch besteht Hoffnung -  wenigstens auf eine 5 Meter breite Brücke!

 

Ingrid Fischer, Stadträtin der CDU

Tübingen, November 2018

 

Leserbrief zum Thema Konzertsaal

 

Ein Saal für Tübingen

 

Seit vielen Jahren wird immer wieder aus der Bevölkerung der Wunsch an die Verwaltung herangetragen, einen Saal für Konzerte in der Universitätsstadt zu errichten. Es sind leider Jahre versäumt worden. Endlich bewegt sich etwas. Die vielen Akteure sind sich aber über das Nutzungskonzept noch nicht einig Wer hat welchen Bedarf, was sollte der Saal bieten? Welche Synergien könnten  aber auch von einem solchen Gebäude ausgehen und genutzt werden? Die Standortfrage kann unserer Meinung nach erst beantwortet werden, wenn Einigkeit über das Konzept besteht.

Die Tübinger Chöre und Orchester benötigen dringend Platz und Raum für Aufführungen und zum Üben - also einen Konzertsaal. Die Universität, die Kliniken, die Unternehmen - verstärkt auch die neuen, international anerkannten auf dem Technologiepark - haben keine Räume für wissenschaftliche Kongresse und damit verbundenen Ausstellungen.

Es fehlt - schon lange - ein Kongresszentrum in Tübingen. Kann nicht auch ein Konzertsaal für Kongresse genutzt werden?

Wir sind der Meinung, beide Interessen müssten unter einem Dach zusammen kommen. Durch Kooperation würden Mehrwerte geschaffen. Musik benötigt vor allem gute Akustik - das wäre die erste Voraussetzung. Aber warum sollten der Saal, sowie die Übungs- und Besprechungsräume ausschließlich von Musizierenden genutzt werden?!

Universität, Kliniken und Unternehmen könnten daran partizipieren und profitieren. Die Kosten für den Bau - interessante Vorschläge sahen wir bei einer Präsentation im Rathaus - und den Unterhalt eines solchen Gebäudes könnte man teilen.

Wir wollen keine Multifunktionshalle, sondern einen architektonischen gelungenen Bau für ca. 600 Plätze.

Auch wären mehr Sponsoren bereit zu spenden, wenn Art, Zweck und Nutzen umfassend - im Einklang mit den verschiedenen Interessen - dargelegt werden. Konzept und Standortfrage sollten nun entsprechend rasch geprüft werden.

Ideal wäre unserer Meinung nach ein Standort in der Nachbarschaft zur Universität - also beim Technischen Rathaus oder neben dem Museum. Beide bieten gute Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr, Parkhäuser in unmittelbarer Nähe und Synergien zu den bereits bestehenden Räumlichkeiten des Technischen Rathauses, des Museums und den Sälen der Universität.

 

Ingrid Fischer, Stadträtin der CDU

Tübingen, Oktober 2018

 

Leserbrief zum Thema Aischbach II

 

Ich will die Firma „BraceForceOne“ nicht vertreiben. Im Gegenteil ! Elektromobilität ist auch in unserem Unternehmen Brillinger - Bereich Reha - Antrieb für Rollstühle, ein interessantes, und spannendes Betätigungsfeld. Synergien könnten genutzt werden. Leider ist der Elektro-Roller „Flynn“ der Firma BFO, der schon letztes Jahr in Serie gehen sollte, immer noch nicht auf dem Markt.

Nicht unterstützen kann ich aber, dass dieser Firma - an allen interessierten Handwerksbetrieben vorbei und über jegliche bisher geltenden Vorschriften hinweg, eine Option erteilt wird, derart gewaltig im Handwerkerpark bauen zu können. Die Gebäude sprengen jeden Rahmen. Umwelt, Frischluftzufuhr, vorgegebene Höhe der Bebauung, kein Wohnungsbau im Gewerbegebiet - all das spielt bei der Verwaltung und der rot/grünen Gemeinderatsfraktion auf ein mal keine Rolle mehr.

Ein verträgliches, auch von den Bewohnern der Weststadt gewünschtes Miteinander aus dem Rahmenplan West ist vergessen.

Die vorgetragenen Argumente für BFO sind für mich nicht so überzeugend, um über all das, was uns bisher wertvoll war - vorbehaltlos hinweggehen zu können.

 

Ingrid Fischer, Stadträtin der CDU

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